Ausstellung Andrea Wunderlich: Geschriebenes

Ausstellung vom 20. Januar bis 16. Februar. Vernissage am 20. Januar ab 19 Uhr. Geöffnet bei Veranstaltungen und sonntags von 14 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Das zweite Jahr im neuen Haus beginnen wir gleich mit unserer zweiten großen Ausstellung, bei der wir vom 20. Januar bis zum 16. Februar Werke der Kulmbacher Künstlerin Andrea Wunderlich präsentieren. Worte und Buchstaben sind die Formensprache von Andrea Wunderlich, deren Wurzeln sich in der klassischen Kalligrafie finden. In ihren Werken strebt sie nach Schriftkunst – mal leserlich, mal abstrakt –, doch Buchstaben, Worte und Gedanken sind es immer. In ihrem künstlerischen Schaffen versucht sie den historischen Ursprüngen der Schriftkunst nachzuspüren und sie zeitgenössisch umzusetzen. Sie verarbeitet dabei Texte, aber auch eigene Gedanken und Worte zu Schriftblättern und Buchkunst-Unikaten. In ihrer Ausstellung „Geschriebenes“ zeigt die Künstlerin Arbeiten aus den Jahren 2020 und 2021 – schrill, bunt, nachdenklich, manchmal düster. 

Zur Künstlerin:
Seit 2003 ist Andrea Wunderlich als Kalligrafin und Buchkünstlerin tätig. Sie lebt und arbeitet in ihrem Atelier im Alten Feuerwehrhaus in Goldkronach, unterrichtet aber auch klassische Kalligrafie und zeitgenössische Schriftkunst in Deutschland und weltweit. Darüber hinaus schafft sie großformatige Wandgestaltungen und entwirft Schriftzüge, Logos oder Etiketten für vielfältige Bereiche der Wirtschaft.

Gezeigt werden ihre Arbeiten in ganz Deutschland, aber auch international. Einige davon befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen wie der Sammlung Kalligrafie an der Akademie der Künste in Berlin, dem Int. Kalligrafie Museum in Moskau und dem Center of the Book Arts in San Francisco. 2022 wird sie während der „Write on the Edge“ Kalligrafiekonferenz in San Francisco als Dozentin tätig sein.